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Jan-Henrik Scharlach
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Cross Border Shopping – Status Quo und Ausblick


Cross Border Shopping – Die zunehmende Nutzung des Internets bringt für viele Bereich ein gewisses Potenzial mit sich. Dabei handelt es sich mehr und mehr nicht nur um eine Betrachtung einzelner Länder. Der E-Commerce, der sich durch die Internetnutzung weiter verbreitet, überschreitet im vermehrten Maße auch Grenzen. So ist es heutzutage nicht mehr üblich, dass ein E-Commerce Händler nur in das Land liefert indem er sich auch befindet. Diese Begrenzung verliert heute und in Zukunft an Bedeutung. Anders gesagt bedeutet das, dass Internet-Versandhändler auch in erhöhtem Maße ins Ausland oder in Regionen liefern, die neu erschlossen werden sollen. Nun stellt sich gegenwärtig die Frage, ob und in welchem Ausmaß bereits das sogenannte Cross Border Shopping besteht. Zusätzlich sind die Motive, welche User und auch Unternehmen zum Cross Border Shopping treiben ein ebenfalls interessanter Aspekt.

Der Begriff Cross Border Shopping tauchte bereits weit vor der Erfindung des Internets auf und wurde in einem anderen Kontext benutzt. Mit dem Begriff wurde der grenzüberschreitende Einkauf gemeint ohne einen technologischen Kontext. So wurden z.B. die Dänen, die zum Lebensmitteleinkauf nach Deutschland fuhren als Cross Border Shopper bezeichnet. Im heutigen Sprachgebrauch wird das Cross Border Shopping noch erweitert in Verbindung des E-Commerce genutzt. Als Cross Border Shopper werden heute Personen bezeichnet, die im Internet bei Shops einkaufen, die aus dem Ausland stammen. Das können beispielsweise deutsche User sein, die in einem französischen Shop Waren kaufen. Die zweite Möglichkeit sind deutsche User, die in einem deutschen Shop kaufen, der allerdings im Ausland ansässig ist. Hierbei ist der Sitz des Unternehmens zu betrachten.

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Christoffer Tews
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Responsive Design vs. Web App – Was ist für Online-Shops geeignet?

Einleitung

Die Kommunikation in der heutigen Gesellschaft findet immer schneller statt und enthält dabei meist eine Vielzahl von Informationen, welche jedoch für die verschiedenen Verbraucher nicht immer im Gesamten relevant sind. Geprägt wird dieser schnelle Informationsfluss durch das Internet und seine verschiedenen Kommunikationsformen. Es gibt unzählige Möglichkeiten mit anderen Personen in Kontakt zu treten. Diese reichen von der heutzutage fast altmodisch anmutenden Email, über eine Vielzahl von Instant-Messaging Systemen, bis hin zu Sozialen Netzwerken. Beschleunigt wird der Informationsfluss und die Informationsvielfalt durch die immer dichtere Abdeckung des mobilen Internets. Die stets sinkenden Preise der Internetpakete für mobile Endgeräte, sowie die immer stärkere Ausprägung von internetfähigen, intelligenten Handys am Markt unterstützen dabei den Vormarsch der „Always- On-Mentalität“.

Ein besonderes Augenmerk fällt bei den mobilen Endgeräten auf die Smartphones und Internet Tablets. Beide sind in der Regel deutlich umfangreicher ausgestattet als herkömmliche Handys und bieten dadurch eine größere Anzahl an Funktionen. Hinzu kommen die nahezu perfekt funktionierenden, großen, berührungsempfindlichen Bildschirme die in solchen Geräten zum Einsatz kommen. Sie ermöglichen eine komfortable und besonders intuitive Bedienung.

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WebSpotting
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Praxisbeispiel: Testen einer Online-Anwendung am Beispiel des Merkzettels von BAUR.de

Heute wollen wir einmal einen Ausflug in die Praxis machen und uns mit einem Thema beschäftigen, das im Onlinehandel von größerer Bedeutung ist. Es geht um das Testen von Online-Applikationen. Damit sind nicht die Software-Tests gemeint, die ein Programm bzw. den erstellten Quellcode auf technisch einwandfreie Funktionalität prüfen. Es geht vielmehr um Tests aus Nutzersicht, mit dessen Hilfe E-Commerce Verantwortliche in Unternehmen prüfen können, wie ihre Anwendung von Nutzern bewertet wird beziehungsweise was für Wünsche diese an die Anwendung haben.

Das klingt zunächst nach einer recht trivialen Problemstellung, die schnell und einfach zu lösen sein sollte. Schließlich ist man als Produktmanager, Programmierer oder UserInterface-Designer ja auch ein Nutzer und kann seine Anwendung einfach selbst beurteilen. Ein paar Mal durchklicken, dabei alle Funktionen einmal ausprobieren und fertig! Aber so einfach ist es leider nicht. Denn als Experte hat man in der Regel eine ganz andere Sicht auf die Dinge als der gewöhnliche Nutzer, der meist weit weniger Erfahrung und Fachwissen besitzt. Was für den E-Commerce’ler also absolut logisch und selbstverständlich ist, kann andere schon vor Schwierigkeiten bei der Benutzung stellen.

Eine Lösung für dieses Dilemma bietet das Testing. Deshalb möchte ich euch nun anhand eines Praxisbeispiels einmal zeigen, wie eine Online-Applikation sauber und mit aussagekräftigen Ergebnissen getestet werden kann.

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WebSpotting
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Der Kunde im Fokus: Customer Journey im Multi-Device Umfeld

Im Rahmen der E-Commerce Seminare im Wintersemester 2012 habe ich bei Prof. Holger Schneider das Thema „Customer Journey im Multi-Device-Umfeld“ bearbeitet. In Zusammenarbeit mit OTTO war das Ziel, die verschiedenen Endgeräte, die an einem Kaufprozess beteiligt sind, zu identifizieren und deren Rolle zu analysieren. OTTO ist heute schon auf allen wichtigen Endgeräten erreichbar, sei es per Smartphone- oder Tablet-App, mobiler Website oder stationärer Website. Um in Zukunft auf die Bedürfnisse der Kunden noch besser eingehen zu können, versucht OTTO deshalb jedes Endgerät möglichst optimal in den Kaufprozess eines jeden Kunden einzubinden.

Was ist die Customer Journey?

Eine Customer Journey beschreibt die „Reise eines Kunden“ auf dem Weg von der Inspiration (also z.B. ein Werbespot, der Interesse an einem Produkt weckt) bis nach dem Kauf. Dabei durchläuft der Kunde insgesamt 5 Phasen.

Customer Journey Phasen

Customer Journey Phasen

 Phase 1: Awareness

In der ersten Phase wird das Bewusstsein für das Produkt bzw. die Marke geweckt und der Kunde inspiriert. In dieser Phase erkennt der Kunde also den ersten Bedarf. Dies kann über verschiedene Geräte und Kanäle geschehen, wie z.B. Schaufenster (offline), E-Mail (Smartphone), Soziales Netzwerk (Tablet), Werbe-Spot (TV) oder klassische Banner-Werbung (PC).

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