Keine Kommentare

Isabel Bohr
von

Marktüberblick: Mass-Customization-Konfiguratoren

Das Thema Mass Customization – die Kombination von industrieller Massenproduktion und individuellen Kundenwünschen – ist in aller Munde. Individualismus und Differenzierung des Einzelnen sind in der Gesellschaft beliebt und gefragt. Dies reicht von kleinen Gütern wie selbst zusammen gestelltem Müsli bis hin zu Bekleidungsartikeln (Nike ID, Burberry, u.v.m.) und in die Automobilbranche (VW, u.v.m.).

 Für Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie an das Thema herangehen. Die Zusammenstellung der individuellen Massenprodukte erfolgt über Produktkonfiguratoren, in denen die einzelnen Produktkomponenten und deren Kombinierbarkeit erfasst werden können.

Die Nutzung eines Konfigurators kann dabei nicht nur für den Kunden zur Verfügung gestellt werden, sondern stellt für das operative Geschäft eine Zeitersparnis bei Angebotskalkulationen über einen Mitarbeiter dar. Weiterlesen →


Keine Kommentare


von

Einsatz von Online-Tools im stationären Handel

In diesem Beitrag zeige ich kurz auf, wie der stationäre Handel das Internet nutzen kann, um Kunden zu gewinnen und eine potenzielle Umsatzsteigerung zu erzielen.

 

Im Zeitalter des Internets hat der stationäre Handel zurzeit einen schweren Stand. Allein in den letzten 2 Jahren hat der stationäre Handel ca. 9 Milliarden Euro an den E-Commerce verloren[0]. Auch wenn sich stationäre Händler über solche Zahlen eher ärgern als freuen werden und sich teilweise darüber beklagen, dass sich Kunden die Produkte im Geschäft anschauen und diese dann Zuhause am Computer bestellen, hat der E-Commerce eine positive Seite, denn ca. die Hälfte des stationären Umsatzes wird in Online-Shops vorbereitet. Durch Online-Tools kann der stationäre Händler nun selbst die Initiative ergreifen und für sein Geschäft aktiv  und online Kunden werben.[1] Weiterlesen →


Keine Kommentare

Simon Schaper
von

Marktüberblick: Anbieter von PIM Systemen

Begriffserklärung PIM

PIM (Product Information Management) Systeme dienen der Bereitstellung von Produktinformationen durch zentrale und medienneutrale Datenhaltung für die Nutzung durch unterschiedliche Ausgabemedien oder Vertriebswege, wobei die Hauptaufgaben im „Übernehmen, Verwalten, Anreichern und Pflegen von erweiterten Produktinformationen [liegen], um diese dann vielfältigen Verwendungen zuzuführen“ (Lucas-Nülle, 2005, 18).

Unter den zu verwaltenden Produktinformationen eines Produktes verstehen sich Informationen, die beim Durchleben des Produkt-Lebenszyklus für dasjenige Produkt im Unternehmen anfallen. Dies können beispielsweise Produktbeschreibungen, Produktvarianten und -attribute, Preise, Media Daten (Bilder, Videos) oder auch die Beziehung zu anderen Produkten sein.

Im Regelfall liegen Produktinformationen in Unternehmen dezentral und nicht verknüpft vor und müssen zur Erfüllung bestimmter Vorhaben aus verschiedenen Quellen (unterschiedliche Systeme, Abteilungen, Datenbanken etc.) aggregiert werden. Hier kann ein PIM System Abhilfe schaffen, indem es die vorliegenden Informationen zentral verwaltet, verknüpft und sie in diesem Zuge auf redundante Datenstände prüft. Als Konsequenz ergibt sich eine erheblich Zeit- und somit auch Kostenersparnis für die bedarfsabhängige Informationsbeschaffung im Unternehmen.

Die letztendliche Nutzung der Produktinformationen für unterschiedliche Ausgabemedien bedingt eine medienneutrale Erfassung. Diese beinhaltet eine strikte Trennung zwischen Inhalt, Struktur und Layout der Informationen.

Auf eine nähere Beschreibung der vielschichtigen Ziele, die durch den Einsatz eines PIM-Systems angestrebt werden und die mit der Einführung eines solchen Systems verbundenen Chancen und Risiken wird an dieser Stelle aufgrund des begrenzten Umfanges dieses Beitrages verzichtet. Weiterlesen →


Keine Kommentare

WebSpotting
von

Vorstellung: AmazonCheckout

Für jeden Internethändler spielt das Thema Payment eine zentrale Rolle. Die Auswahl der „richtigen“ Paymentverfahren kann dabei helfen, die Bouncerate zu senken und den Umsatz zu steigern. Seit einigen Jahren mischt nun auch Amazon im Paymentbereich mit.

Auf „AmazonCheckout“ (Deutsch: Bezahlen über Amazon) möchte ich im Folgenden genauer eingehen um zu evaluieren, für welchen Internethändler sich diese Alternative lohnt und wer davon besser die Finger lassen sollte.

Button_highres

Bildquelle: http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/Iris3_DE/de_DE/inca/images/Button_highres.jpg, abgerufen am 15.06.2013

KeyFacts im Überblick

AmazonCheckout  ist eine umfassende Zahlungsmöglichkeit für Internethändler. Hat ein Onlineshop AmazonCheckout angebunden, können Kunden damit alle physischen Waren in diesem Shop bezahlen. Dabei kann ein Kunde ganz einfach seine bereits an Amazon übermittelten Zahlungs- und Versandinformationen nutzen und muss diese im Checkout nicht erneut eingeben. Der Kunde erhält bei einem Kauf über AmazonCheckout außerdem die bereits von Amazon selber bekannte „A bis Z Garantie“. Um über AmazonCheckout einkaufen zu können, wird lediglich ein Amazon Account benötigt.

Der Händler, der AmazonCheckout als Paymentverfahren nutzt, verwaltet und automatisiert über sein „Seller-Central“-Konto alle relevanten Informationen. Dazu gehören u.a. einsehen und pflegen von Bestellungen, Bestätigung des Artikelversandes, Stornierungen, Rückbuchungen und vieles mehr. Zahlungen für Bestellungen, dessen Versand bestätigt wurde, werden auf das AmazonCheckout-Konto des Händlers eingezahlt. Von dort aus kann das Geld auf das eigene Bankkonto transferiert werden. So wird AmazonCheckout zum Komplettpaket für die Zahlungsabwicklung im E-Commerce. [1] [2]
Weiterlesen →