Marktüberblick: Content-Management-Systeme

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Die Voraussetzungen an die Kommunikationsfähigkeit von Unternehmen sind in den letzten Jahren massiv angestiegen. Finanzkommunikation, interne Kommunikation, Marktkommunikation und Kommunikation gegenüber Partnern und potentiellen Mitarbeitern sind Beispiele zumeist sehr komplexer Kommunikationssituationen. In diesem Zuge ist Content-Management zum Modebegriff mutiert, der vor allem als technologischer Oberbegriff zur Verwaltung von Webinhalten verwendet wird. Aus Sicht einer Organisation greift Content-Management bis in die Grundfähigkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Organisationen hinein.

Content-Management-Systeme, kurz CMS – könnten als Betriebssysteme der Webseiten beschrieben werden. Doch schauen wir uns die innovativen Systeme des Internet genauer an. Beispielsweise ist das Hauptaugenmerkmal die erleichterte Bedienung für einfache Anwender ohne Programmierkenntnisse. Die Fähigkeit für den Umgang eines solchen Systems wird somit auf ein Minimum an IT-Kenntnissen reduziert. Das CMS legt besonders Wert auf eine medienneutrale Datenhaltung. So können die verschiedensten Inhalte in alle offenen Ausgabeformate publiziert werden.

Wie viele andere Systemmodelle sind auch Content-Management-Systeme als Kreislauf aufgebaut.

Das Bild definiert genau die Aufgaben eines gut aufgebauten Content-Management-Systems.

Doch nicht jedes CMS ist gleich. Jedes entwickelte System ist in den Basisfunktionen auf einen bestimmten Bereich ausgerichtet. Die nachfolgend aufgeführten Content-Management-Systeme werden in die vier Kategorien – Web Content Management, Blogging/News, Social Publishing und Document Management eingeteilt.

Quelle: http://www.aoemedia.de/typo3-cms/cms-vergleich.html

Die Unterschiede sind durch einfache Übersetzungen ins Deutsche zu erkennen. Einige CMS eignen sich eher zum Verwalten von Dokumentationen oder zum Schreiben von Blogs. Die meisten CMS orientieren sich an den Bedürfnissen von Unternehmen und unterstützen bei der Verwaltung von Webseiten. Sie bieten darüber hinaus noch viel mehr Funktionen.

Die meistgenutzten Content-Management-Systeme sind nicht kommerziell. Die große Community bringt daher immer mehr Entwickler auf die Idee an der Mit- und Weiterentwicklung solcher Systeme zu helfen. Einfache Zusatzmodule, welche unabdinglich sind, für die Nutzung vieler verschiedener Ausfertigungen eines solchen Systems werden dann von solchen Community-Entwicklern angeboten.

Mittlerweile hat der Markt eine Größe erreicht, sodass er auch für Unternehmen interessant wird und diese entsprechende Dienstleistungen anbieten.

Quelle: http://www.webkalkulator.com/cmsvergleich Info: Marktvergleich CMS national

Ein Marktvergleich der Weitverbreitesten Content-Management-Systeme national zeigt ganz deutlich auf, dass derzeit mehr als 70 % der Webplattformen, welche auf ein Content-Management-System bauen, nur zwischen den drei Systemen – WordPress, Joomla und Typo3 wählen. Den größten Marktanteil, besitzt derzeit WordPress. Die neue Orientierung der Entwicklung von WordPress von einem einfachen Blogging-System zu einem vollkommenen, universell einsetzbaren Web-Content-Management-Systems, zeigt damit deutliche Fortschritte.

Die große Beliebtheit der drei zuletzt genannten Systeme stützt sich außerdem auf die zuverlässige Weiterentwicklung dieser. Im Durchschnitt wird an jedem einzelnen System bereits mehr als zehn Jahre gefeilt, was die Frage aufwirft, wie schnell man so ein System reif auf den Markt bringen kann, wenn offensichtlich bereits hohe Anforderungen an eine solche Websoftware gestellt werden.

Es ist das Zeitalter des Internets mit immer neuen und innovativen Ideen. Ein Content-Management-System verbindet sich mit Anderen seiner Art oder stellt eine Brückenverbindung zwischen sich und Social-Network Plattformen, wie z.B. tumblr, twitter und facebook, her. Es ist die Zeit, an der die Nachfrage nach einer guten Content-Management-Software so groß ist, dass ein jeder gute Entwickler die Chancen hat, sich selbst zu verwirklichen. Die Zukunft bringt uns viel ungewisses, mit einer Menge Erwartungen und Bestrebungen.

Quellen und interessante Artikel:

Wikipedia, Link http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System (Stand. 30.04.2013)
Webkalkulator, Link http://www.webkalkulator.com/cmsvergleich.asp (Stand. 30.04.2013)
Aomedia, Link http://www.aoemedia.de/typo3-cms/cms-vergleich.html (Stand. 30.04.2013)(Bild #2)

3 Kommentare

  1. Pingback: CMS-Marktüberblick 2014: Es geht heute um die Bereitstellung digitaler Erlebnisse | contentmanager

  2. Nur eine kurze Anmerkung. Warum nimmt man aus der Statistikquelle, ausgerechnet 2 Shopsysteme direkt mit auf, die mit CMS gar nicht vergleichbar sind, nicht einmal ansatzweise was ihre grundlegende Funktionalität angeht, was nicht verwundert, da die Zielgruppen ganz unterschiedlich sind.

    Viele Grüße,
    Matthias

  3. Zunächst mal Matthias solltest du dich genauer auf das jeweilige Quellenbild spezialisieren. Ich gehe davon aus, dass du die Pie-Chart meinst.

    Magento und xt:commerce lassen sich natürlich mehr in die Richtung der Shop-Systeme einteilen als in die der CMS. Da diese Systeme aber auch als CMS-Systeme genutzt werden können, sind diese in der Pie-Chart aufgeführt.

    Um die Quellen-Webseite nochmal zu zitieren:
    Die Auswer­tung basiert auf aktuell *** dekla­rier­ten CMS in den letzten ** Monaten*

    Wie genau die Struktur, bzw. der Inhalt von Magento und xt:commerce einzelner Webseiten verändert oder umgeschrieben wurde, damit er als CMS in der Kalkulation auftritt muss dann aber bei der Webseite Webkalkulator nachgefragt werden.

    Des Weiteren würde ich auch schon soweit gehen und Content-Management-Systeme als Überbegriff in Anführungszeichen für Shop-Systeme hinzustellen. Wobei man ganz klar sagen muss, dass im traditionellen Sinne der Content mehr auf Produkte bezogen sind.

    Wenn du die einzelnen Systeme abgrenzen möchtest, so wird man eine Abgrenzung zwischen fast jeder CMS oder Shopsoftware finden, wie im zweiten Bild zu sehen ist. Sogar die grobe Trennung zwischen Joomla und WordPress, welche im heutigen Einsatznutzen immer mehr und mehr verschwindet.

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