Shopify – Online Shop, schnell und einfach

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Shopify ist ein Dienstleistungsunternehmen, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine Shop Software auf den Markt zu bringen, mit der auch unerfahrene Webentwickler etwas anfangen können. Ein einfaches Baukastensystem, sowie Erweiterungen die über einen App Store hinzuzufügen sind, machen es den Nutzern so einfach wie den Umgang mit ihrem Smartphone. Dabei entstand das Unternehmen nicht aus dem Grund, den Menschen eine einfache Software zu bauen, sondern vielmehr darum die gängigen Möglichkeiten einer Shop-Software auszubauen.[1]

Die Geschichte reicht zurück ins Jahr 2002, in dem Fachinformatiker Tobias Lütke aus Koblenz nach Kanada zog, von dort aus für deutsche Firmen arbeitete und mit ein paar Freunden beschloss einen Online Shop für Snowboards und Winterbekleidung zu entwerfen. Das Problem war dabei, dass sie keine Software fanden, die ihren Ansprüchen genügte. Die Grenzen der Software waren schnell erreicht und somit kam die Idee eine eigene Software zu entwickeln. Andere Firmen wurden auf diese, neue Software aufmerksam und so beschließt Lütke eine Firma zu Gründen, die sich auf E-Commerce spezialisiert.  Lütke bat 2005 seinen Freund Daniel Weinand aus Deutschland um Hilfe bei dem Projekt. Dieser folgte Lütke nach Kanada und über einem Coffeeshop in Ottawa gründeten sie schließlich die Firma Shopify. Große Unternehmen oder Organisationen wie Tesla Motors, General Electric, Google, Gatorade, Encyclopaedia Britannica oder Amnesty International nutzen das Programm Shopify um Ihre Waren anzubieten oder über sich zu informieren.
Schnell wurden Investoren aus den USA auf Shopify aufmerksam und geben dem stets stark wachsendem Unternehmen eine Finanzspritze. Die Zahlen stimmen und so ist man gut gewappnet, sogar für einen Börsengang, der 2015 kommen könnte. [1]

Die Mitarbeiterzahl, die das Unternehmen derzeit umfasst, beträgt etwa 350 und der Marktwert des Unternehmens wird von Experten der Branche auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt. [1]

Shopify bietet seinen Nutzern ein rundum Paket, was E-Commerce betrifft. So werden im System Website, Blog und Shop vereint. Dem Nutzer stehen bei der Installation rund 100 verschiedene Themes zur Auswahl. Dabei sind Social Media Funktionen in jeder Designvorlage enthalten und auf das Responsive Design setzen die Entwickler großen Wert. Deshalb ist jedes Design für alle Endgeräte optimiert.[2],[3]

Für den eigenen Spielraum wird aber dennoch gesorgt, denn der Nutzer hat vollen Zugriff auf Meta-, Title-, und Überschriften-Tags. Außerdem kann über einen Editor das Design angepasst werden, auch wenn hier nicht auf alle Schnittstellen zugegriffen werden kann, wie es bei WordPress beispielsweise der Fall ist. Ein weiteres Highlight der Software ist die direkte Anbindungen an deutsche Zahlungsabwicklungsdienste inklusive SSL-Zertifikat.[3]

Für Erweiterungen stehen dem Nutzer ein integrierter App-Store für Widgets und Erweiterungen zur Verfügung. Hier sind einige kostenlose, jedoch überwiegend zahlungspflichtige Apps und Erweiterungen erhältlich. Über das Smartphone lässt sich per iPhone App oder Web-App der eigene Shop konfigurieren und Statistiken über das Nutzerverhalten abrufen.[2] Im Folgenden die Vor- und Nachteile des Shopsystems Shopify in tabellarischer Übersicht:

 

Vor und Nachteile Shopify
Quelle der Angaben: http://t3n.de/magazin/shopify-klein-fein-charmant-vor-nachteile-220930/

Wer Shopify testen möchte, kann dies mit der kostenlosen Testversion machen. Diese ist auf 30 Tage begrenzt und Shopify berechnet dem Shopanbieter eine Umsatzbeteiligung von ein bis zwei Prozent.
Wer darüber hinaus mit Shopify seine Produkte online anbieten möchte, kann sich eines der vier Kostenmodelle aussuchen. Diese sind im Preis, sowie in ihrer Ausstattung und Begrenzung unterschiedlich.[2]

Kostenmodelle Shopify
Quelle der Angaben: http://t3n.de/news/shopify-mietshop-uberblick-442805/

Fazit: Shopify ist eine sehr gute Shop Software mit der auf hohem Niveau gearbeitet werden kann. Die technischen Möglichkeiten sind gerade für Neueinsteiger einfach und überschaubar integrier- und ausführbar. Wer neben dem Beruf Waren verkaufen möchte und keine Programmierkenntnisse besitzt ist mit dieser Software gut aufgehoben. Wenn ihm die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen! Für den unternehmerischen Einsatz ist Shopify sehr gut geeignet, da für den Support, Viren und Fehlern im Shopsystem von Shopify unterstützt wird.

Qullenangabe:
[1] http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.onlineplattform-shopify-auf-der-ueberholspur.1f7ff92b-c591-4166-b1c9-3a9b1abfac93.html
[2] http://t3n.de/news/shopify-mietshop-uberblick-442805/
[3] http://t3n.de/magazin/shopify-klein-fein-charmant-vor-nachteile-220930/

Tobias Hirt

Autor: Tobias Hirt

Tobias Hirt studiert im vierten Semester E-Commerce an der FH Wedel. Zuvor besuchte er das Wirtschaftsgymnasium in Stade. Das Internet und sein nahezu grenzenloses Spektrum begeistert ihn sehr.

Ein Kommentar

  1. Mittlerweile unterstützt Shopify gemischte Steuersätze (auch länderspezifisch und den EU Steuersatz für Digitale Downloads): https://help.shopify.com/manual/taxes/tax-on-digital-products#charging-vat-in-the-eu-for-digital-goods

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