Vorstellung „Hotel Finder & Google Flights“

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Im Rahmen der Vorlesung Online Marketing ergab sich die Möglichkeit ein Assigment auszuarbeiten. Meine Aufgabe war es, sich mit dem Hotel Finder von Google und Google Flights auseinander zusetzen.

Google Flights Screenshot

Google Flights Startseite

Google Hotelfinder Startseite

Google Hotelfinder Startseite

Wie bekannt, ist Google der Internet „Riese“ schlecht hin. Neben der allbekannten Suchmaschine gibt es nun auch eine eigene Flugpreis Suche und eine Hotelsuche.
Beginnen wir mit „Google Flights“ :

Google Flights ist ähnlich wie andere Flugpreis Suchmaschinen aufgebaut. Auffällig ist, dass Google sich bei der Keyword Suche wie z.B. „Flug ab Hamburg“ in den Vordergrund gestellt hat und die sichtbaren Ergebnisse der organischen Suche sich verringert haben. Neben den anderen bezahlten Anzeigen bietet Google Flights sogar schon in der Suche ein Eingabefeld für das Flugziel

Google Flights Screenshot 1

Ein gelungenes Feature gegenüber anderen Suchmaschinen ist die Verknüpfung mit Google Maps. Bei der Mapansicht sieht man auf einen Blick, zu welchem Preis an welchen Ort verreist werden kann.

Google Flights Map Ansicht

Anhand ein paar Test Flugsuchen stellte sich heraus, dass letztendlich auch nur der bei Google angezeigte Preis der Airline oder eines Flugportals am Ende bezahlt werden muss.Im Vergleich zu swoodoo sind die Preise auch oft ein paar Euro günstiger und nie teurer gewesen.

Die Ladezeit der Suchergebnisse zu einer Flugverbindung waren im Vergleich zu Konkurrenz auch sehr schnell. Innerhalb weniger Millisekunden erschien das Ergebnis.

Google kaufte 2010 eine relativ unbekannte Softwarefirma mit dem Namen ITA Software aus Cambridge bei Boston. Diese Firma hat sich damals schon auf die Entwicklung von Flugsuch Software Lösungen spezialisiert. Bereits 2011 startete Google Flights in den USA und im Oktober 2013 dann in Deutschland. Laut Medien setzte Google am Anfang auf einen Pool von Airlines, die sich einkaufen konnten. Wie die genaue Zusammenarbeit mit Airlines und Reiseportalen aussieht, verrät Google jedoch nicht.

Ähnlich aufgebaut ist auch der Hotel Finder von Google.

Google Hotelfinder 2

 

Neben bereits von anderen Hotelfindern angebotenen Features ist auch hier die Verknüpfung mit Google Maps hervor zu heben.Unter dem Filter „Lage“ werden einem bereits beliebte Stadtviertel angezeigt. Wenn man möchte kann man sich aber auch über die Map Ansicht selber ein Stadtbereich festlegen, die Suchergebnisse werden dann automatisch an die Auswahl angepasst.

Google Hotelfinder Mapansicht

Google Hotel Finder Mapansicht mit Lagefiltern

Auch bei dem Hotel Finder nimmt Google selber mehr Platz bei den Anzeigen ein. Somit werden auch hier die organischen Suchergebnisse verkürzt. Um als Hotelanbieter bei der Hotel Finder Suche gelistet zu werden, sollte man seinen Content optimieren, besonders gute Bilder spielen eine wichtige Rolle. Zu dem sind die Daten aus Google Places sehr relevant sein. Um sicher zu gehen, dass das Hotel auch sicher gelistet ist, kann man sich für promoted Ads einkaufen, darüber habe ich jedoch bei Google direkt keine Angaben gefunden. Google bekommt von den Hotels/Portalen eine Weiterleitungsgebühr von 0,2 % des angezeigten Buchwertes. Die Abrechnung erfolgt somit erfolgsunabhängig (cost per click).

Fazit

  • Google verdient nun neben verkauften Anzeigen auch noch über die Weiterleitung eigener Buchungsportale
  • Kartenbasierte Suche ist ein gelungenes Feature
  • Google bringt sich wesentlich stärker in den Online-Buchungsmarkt ein
  • Aufbau beider Seiten ist sehr schlicht und übersichtlich

Quellen:

https://www.google.de/flights/

https://www.google.de/hotelfinder

http://www.basicthinking.de/blog/2013/10/30/google-flights-in-deutschland-gestartet-neue-suchmaschine-fuer-flugpreise/

http://www.dailymail.co.uk/travel/travel_news/article-2767885/Google-Now-offers-alerts-cheapest-flight-prices-using-Google-Flights.html

http://www.thailand-spezialisten,com

http://www.stern,de

 

Natascha Knack-Zeribi

Natascha Knack-Zeribi

Natascha studiert in Kooperation mit der Otto GmbH & Co. KG E-Commerce im Bachelor an der Fachhochschule Wedel.
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Autor: Natascha Knack-Zeribi

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