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Fabian Hoffmann
von

Semantik Web zur Verbesserung der off-site Suchergebnisse im Kontext eines Modeunternehmens

Im Seminar E-Commerce bei Prof. Holger Schneider, das dieses Wintersemester stattfindet, habe ich das Thema „Einsatz des Semantik Web zur Verbesserung der off-site Suchergebnisse im Kontext eines Modeunternehmens“ bearbeitet. Das Thema wurde durch das mit dem E-Commerce Studiengang kooperierende Unternehmen bonprix initiiert. Ziel war es, mit Hilfe des Semantik Web Möglichkeiten aufzuzeigen, um die off-site Suchergebnisse, z.B. bei Google und Bing, optisch sowie performanceseitig zu verbessern.

Was ist das Semantik Web?

Das Semantik Web ist eine Erweiterung des aktuell bestehenden Internets durch die Anreicherung der Dokumente im Internet mit einer Bedeutung. Die so angereicherten Dokumente werden kontextbezogen miteinander verknüpft und sollen dadurch die Kommunikation zwischen Computer und Mensch verbessern.

Warum ist die Weiterentwicklung des Web 2.0 überhaupt notwendig?

Es gibt zwei grundlegende Probleme im Web 2.0, die im Folgenden erklärt werden[1]:

1. Zugriff auf die Daten

Google indexiert Webseiten anhand des auf ihnen enthaltenen Textes. Wird in der Google Suche nach einer Phrase gesucht, wird diese mit dem Text der indexierten Dokumente verglichen. Gibt es eine Übereinstimmung, wird das Dokument dem Suchergebnis hinzugefügt. Die Semantik – also die Bedeutung – der gesuchten Wörter wird nicht betrachtet. Angenommen ein Benutzer sucht bei Google nach einem T-Shirt in kleinen Konfektionsgrößen und benutzt dafür die Suchphrase T-Shirt in kleinen Größen. Das gewünschte Ergebnis wären T-Shirts die z.B. in den Größen XS-M vorhanden sind und gekauft werden können. Google jedoch führt einen Abgleich der Suchphrase mit den Wörtern in den einzelnen indexierten Dokumenten durch. Dadurch werden Ergebnisse angezeigt, welche die Wörter T-Shirt in kleinen Größen komplett oder zumindest in Teilen enthalten und nicht automatisch das vom User gewünschte Ergebnis.

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