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Multi Channel Analyse – Zara

Zara stellt eine von vielen Tochtergesellschaften der Inditex S.A. dar und platziert sich im Fast- Fashion Sektor. Das Unternehmen wurde im Jahre 1974 von Amancio Ortega, dem derzeit 2. reichsten Mann der Welt, in seiner Heimat Arteixo in Spanien gegründet. Es startete in Deutschland 1999 mit ersten stationären Geschäften, damals noch in Zusammenarbeit mit der OTTO Group. Im Jahre 2014 konnte die Inditex Gruppe mit seinen 137.054 Beschäftigten einen Gesamtumsatz von 18,117 Mrd € ausweisen, dabei entfiel der Großteil auf Zara (ca. 64%). Die Marke Zara wird derzeit mit 22,04 Mrd $ bewertet und Umfragen zu Folge besitzen circa 30% der deutschen Frauen zwischen 14 und 29 Jahren einen Artikel von Zara.[1] Im Rahmen der Vorlesung „Multi- Channel Retailing“ von Prof. Dr. Holger Schneider galt es den Multi- Channel Fähigkeiten von Zara auf den Zahn zu fühlen.

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Product-Placements im Webvideo-Bereich: Zwischen Kreativität und Kommerz

„Ich kann euch dieses Produkt wirklich empfehlen!“ oder „Das heutige Video ist in Kooperation mit dem folgenden Unternehmen entstanden“ sind Aussagen, die wahrscheinlich jeder schon mal bei dem täglichen Konsum der neusten Inhalte in der personalisierten Abobox zu hören bekommen hat. Die Produktion von Webvideo-Inhalten befindet sich im Umschwung, denn YouTube und Co. stellen schon lange nicht mehr Plattformen dar, die nur noch für unabhängige Hobby-Videoproduzenten gedacht sind.

Das Spektrum der Inhalte vergrößert sich dabei exponentiell und eine immer stärker wachsende Variation an Inhalten erblickt das Licht der Videoplayer. Diese Entwicklung führt dazu, dass der Webvideo-Bereich auch für immer mehr Unternehmen eine attraktive Möglichkeit darstellt, um die eigenen Produkte in den Weiten des Internets zu bewerben. Der Fakt, dass bereits bekannte Konzepte aus dem Film- und Fernsehbereich adaptiert werden, ist allgegenwärtig. Und in Folge dessen haben es auch die Produktplatzierungen (engl. product placement) in den Webvideo-Kosmos geschafft. Weiterlesen →


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Rezensenten Manipulation

„Amazon geht gegen gekaufte Bewertungen vor“. So berichtet unter anderen das Hamburger Abendblatt Oktober 2015 [1].

Schon das zweite Mal, dass der Online Gigant Amazon gegen die eigenen Produktbewertungen vorgegangen ist. So verklagte er April 2015 die Betreiber vier Bewertungsportale.

Erst zwei, dann drei der Angeklagten gingen kurze Zeit später offline [2, 5]. Einer der Verantwortlichen rechtfertigte sich „Wir verkaufen keine falschen Rezensionen. Hingegen stellen wir vorurteilsfreie und ehrliche Rezensionen zu allen Produkten zur Verfügung, und das ist überhaupt nicht illegal.“, sehr zum Widerspruch einiger Dienstleistungsbeschreibungen. Weiterlesen →


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Benchmarking zum Einsatz von Multidevice und Multichannel

Während eines entspannten Abends auf dem Sofa kaufen Sie auf Ihrem Tablet ein. Abgelenkt von einem spannenden Film, vergessen Sie die Bestellung abzuschließen. Am nächsten Tag erinnern Sie sich daran, melden sich an Ihrem Laptop bei der Arbeit in dem Online-Shop an und schicken die Bestellung ab. Auf dem Weg nach Hause überprüfen Sie auf Ihrem Smartphone den Bestellstatus und fügen Ihrer Bestellung einen weiteren Artikel hinzu. Einige Tage später bewerten Sie Ihre inzwischen gelieferte Bestellung in der App auf Ihrem Tablet. Wenn Ihnen dieses Verhalten bekannt vorkommt, sind auch Sie ein Kunde, der ein Kauferlebnis unabhängig von dem Vertriebskanal und Endgerät erwartet. Um ihren Kunden diese Anforderung zu erfüllen, verknüpfen viele Unternehmen ihre Vertriebskanäle mit mobilen Endgeräten. Wie die zehn umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland diese Kombination zwischen traditionellen Vertriebskanälen und mobilen Endgeräten umsetzen, wird in einer Seminararbeit zu dem Thema „Benchmarking zum Einsatz von Multidevice und Multichannel“ untersucht. Auf dieser Seminararbeit, die im Wintersemester 2014/2015 von mir verfasst wurde, basiert der folgende Beitrag. Weiterlesen →


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Customer Centric eRetail – Kundenorientierung im E-Commerce

Customer Centric eRetail„Wie kann ein E-Commerce Unternehmen seine Wertschöpfungsprozesse gestalten, um maximale Kundenorientierung zu erreichen?“

Kundenorientierung bezeichnet die Ausrichtung eines Unternehmens auf den Kunden. Dabei lenkt die Organisation ihren Fokus auf die Befriedigung der Bedürfnisse von potenziellen sowie tatsächlichen Kunden. Basis dabei ist die Berücksichtigung der Kundenperspektive und die Eingliederung dieser in den Wertschöpfungsprozess des Unternehmens.1

Für das Unternehmen bedeutet dies, alle Anforderungen aus Kundensicht kontinuierlich zu erfassen und zu analysieren. Mit dem Ziel, die Kundensicht systematisch in Geschäftsprozesse zu integrieren. Dabei ist eine konstante Einordnung der Unternehmensleistung am Kunden vorzunehmen. Diese Ausrichtung umfasst eine Neuausrichtung der kompletten Organisation. Dabei werden die für das Unternehmen relevanten Märkte und deren Marktteilnehmer an die jeweiligen Anspruchsgruppen ausgerichtet.2 Durch die Neuausrichtung der Unternehmensaktivitäten anhand der Kundenbedürfnisse resultiert eine langfristige und stabile Kundenbeziehung.

Ziel ist es, daraus eine wirtschaftlich vorteilhafte Kundenbeziehung im Unternehmen zu etablieren. Sie gilt als Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg.3 Weiterlesen →


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Konzeption des Servicebereichs für Produktrezensionen im E-Commerce

Produktrezensionen als Erfolgsfaktor im E-Commerce

Mit einem Umsatzvolumen von rund 39 Milliarden Euro im Jahr 2014 ist der E-Commerce in Deutschland längst zu einem festen Bestandteil des Einzelhandels geworden. [1] Insbesondere im Bereich Fashion & Accessoires, auf den rund 20 Prozent des E-Commerce Umsatzes in Deutschland entfallen, ist der Online-Handel längst zum etablierten Kanal geworden, zieht aber gleichzeitig auch immer und immer mehr Händler und Hersteller an, die hier Umsatzpotenziale vermuten. [2] Mit dem steigenden Angebot fällt es nicht nur Unternehmen zunehmend schwerer, sich zu positionieren und klare Mehrwerte zu bieten, auch Verbraucher werden vor eine Herausforderung gestellt: Aus einem nahezu unüberschaubar großem Angebot müssen die richtigen Produkte auswählen, die ihren Anforderungen entsprechen, und stehen dabei vor der Herausforderung, Produktbeschreibungen und –abbildungen der Unternehmen treffend zu interpretieren – Fällt die Jeans vielleicht größer aus? Passen diese Schuhe auch für breite Füße? Wie fühlt sich der Stoff an? Und ist die Bluse weiss – oder doch eher leicht gräulich? Weiterlesen →


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Das Kundenerlebnis beim Fashion-Einkauf – Customer Experience Management bei Mode-Pure-Playern

Mit dem berühmten Schrei bei der Zustellung von Zalando Paketen machte das Unternehmen aus Berlin Furore. Gestartet mit Schuhen bietet Zalando heute eine große Auswahl an sämtlichen Produkten rund um das Thema Mode.

Mit dem Fashion Start-Up About You schickt die Otto Group einen Follower ins Rennen, um den Modemarkt mit den von Smartphones bekannten Apps zu erobern.

Dann wäre da noch Asos, der Modehändler aus Großbritannien, der versucht die Modetrends im Land mit seinen Produkten zu beeinflussen.

Die Sortimente überlappen bei den drei Modehändlern, die Preise sind gleich und alle bieten kostenfreie Retouren an. Da stellt sich die Frage, wie man sich gegenüber der Konkurrenz abgrenzen kann, wenn nicht über Preis oder Produktauswahl.

Einen Differenzierungsfaktor kann das Erlebnis beim Einkauf darstellen. Customer Experience Management nennt sich diese Disziplin der Management-Lehre, die in immer mehr deutschen Unternehmen Anklang findet.

Sucht man bei Google nach dem Stichwort Customer Experience Management, gelangt man schnell zu dem amerikanischen Modeversender Zappos, der mit einer ungewöhnlichen Strategie und Unternehmenskultur als Blaupause für Zalando gilt. Doch was macht Zappos so besonders und warum erleben Kunden bei Zappos eine außergewöhnliche Customer Journey? Weiterlesen →


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Corporate Blogs am Beispiel von Two for Fashion

Corporate Blogs – ein Trend aus den USA, der mittlerweile auch nach Deutschland übergeschwappt ist. Doch was genau ist ein Corporate Blog eigentlich? Und welche Ziele und Aufgaben stecken hinter dem Marketinginstrument?

Ein Corporate Blog, auch bekannt als Weblog, ist ein Unternehmensblog, das als Marketinginstrument fungiert und in der Regel von Mitarbeitern des Unternehmens betreut wird. Das Blog ist sowohl intern als auch extern einsetzbar. Intern – meist im Intranet angesiedelt, dient es als Informationsquelle und Austauschforum für Mitarbeiter, rund um alle Bereiche, die das Unternehmen betreffen. Extern, wird das Blog zur Stärkung der Präsenz des Unternehmens nach außen und als Unterstützung zur engeren Kundenbindung genutzt. Weiterlesen →


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Kundenanforderungen an die Ausgangslogistik

Die folgende Ausarbeitung zeigt die Relevanz der Ausgangslogistik im E-Commerce als Differenzierungsfaktor auf und beleuchtet verschiedene Aspekte, wie Ausgangslogistik aus Kundensicht gestaltet sein muss, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Ausgangslogistik: Kritischer Punkt der Wertschöpfungskette

Betrachtet man die Wertschöpfungskette im E-Commerce, so macht die Ausgangslogistik dort zum einen nur einen sehr kleinen Teil aus, der zum anderen auch relativ weit hinten in der Kette der Leistungserstellung angesiedelt. Bedenkt man allerdings, dass jeder Kunde nach einer Bestellung im E-Commerce jedoch mindestens 14 Tage Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen genießt, wird schnell deutlich, dass die eigentliche Kaufentscheidung gewissermaßen erst nach Erhalt der Ware gefällt wird – nämlich mit dem Verzicht auf Wahrnehmung eben dieses Rückgaberechts. Weiterlesen →


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Multi-Channel-Strategie am Beispiel von Tchibo

Um in der Wirtschaft als Player immer weit vorne mitspielen zu können, bedarf es einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Innovationen sind hier entscheidend. Eine der wichtigsten Innovationen der letzten Jahre im Einzelhandel ist die starke Vernetzung der einzelnen Kanäle, die Unternehmen einsetzen, um mit potentiellen Kunden zu kommunizieren, oder auch um Absatz zu tätigen. Hierbei ist zu beobachten, dass diese Strategie zwar bereits bei vielen Unternehmen vorzufinden ist, allerdings in unterschiedlichen Ausprägungsstufen.

In diesem Blogbeitrag sei das deutsche Unternehmen Tchibo in den Fokus gesetzt. Wie gut wird Tchibo dem aktuell vorherrschenden Trend einer Multi-Channel-Strategie gerecht? Welche Mängel eröffnen sich dem Kunden noch? Fragen wie diesen sei nach einleitenden Worten auf den Grund gegangen. Als Grund dafür, weshalb Tchibo gewählt wurde, lässt sich das interessante  Geschäftsprinzip des Unternehmens anführen, welches fast jedem Deutschen mittlerweile bekannt ist. Einleitend sei ein kurzer Überblick über einige Fakten aus dem Jahre 2012 gegeben.[1] Weiterlesen →