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Ilja Emamifard
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Innovationsvermögen von Shopsystem-Herstellern im E-Commerce

Es bedarf einer stetigen Weiterentwicklung, um in der Wirtschaft als Akteur immer vorne dabei bleiben zu können. Innovationen sind hier maßgeblich relevant. In den letzten Jahren wurde vermehrt der Ruf nach innovativen Konzepten laut, sodass die Annahme entstand, die Branche der Shopsystem-Hersteller sei eine innovationslose Branche.[1][2] In diesem Blogbeitrag werden die Ergebnisse darüber dargelegt, ob jener Vorwurf tatsächlich berechtigt ist.

Zur Beurteilung wurden zunächst Definitionen herangezogen. So konnte festgestellt werden, dass es sich bei Innovationen im Wirtschaftskontext um Erfindungen, Entwicklungen oder um die Einführung von Verfahren, Produkten oder Diensten handelt, welche die Wettbewerbsstärke steigern und sich in der Qualität von bisher Dagewesenem stark differenzieren müssen.[3] Gleichzeitig wurde definiert, dass es sich bei Shopsystemen um die Shopsoftware handelt, welche als das Herzstück von Online-Shops zu betrachten sind. Um der Definition gerecht zu werden, sind folgende Aspekte zu erfüllen:[4][5]

  • Bereitstellung von Front- und Backend
  • Güterpräsentation muss ermöglicht werden
  • Existenz von Warenkorb- & Checkout-Funktionalität
  • Gewährleistung der Zahlungsabwicklung
  • Datenbankbasierte Konzeptionierung
  • Integrierte logische Shop-Struktur und Programmdaten
  • Modularer Aufbau
  • Schnittstellen-Funktionalität

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Open Commerce am Beispiel von „ABOUT YOU“

Einleitende Worte

Wie der Titel dieses Beitrages anklingen lässt, beschäftigt sich dieser mit dem Thema „Open Commerce“. Bei der Recherche zu diesem Gebiet im E-Commerce Segment, fällt häufig der Name ABOUT YOU. Dies könnte daran liegen, dass sich die ABOUT YOU GmbH den Wortlaut im Juni 2014 als geschützte Marke eintragen lassen hat. Damit ist dieser Begriff aus einem sehr neugeprägten Umfeld.

Um etwas Neues erfassen zu können, bedarf es einen Blick zurück. Die Entwicklung des E-Commerce trifft, und stammt von der Internetökonomie ab, in der sich mit Wertschöpfungsketten und deren Auswirkungen, unter anderem, beschäftigt wird. Weiterlesen →


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Paul Schädlich
von

Usability und Barrierefreiheit in Onlineshops

Im Rahmen meines Bachelor-Studiums in der Studienrichtung E-Commerce, habe ich mich anlässlich der Vorlesung „Konzepte des E-Commerce“ mit Usability und Barrierefreiheit in Bezug auf Onlineshops beschäftigt. Da die Usability und Barrierefreiheit für sich genommen umfangreiche Themengebiete sind, steht die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für die Relevanz im Rahmen des Assignments im Vordergrund.

Themengebiete Usability und Barrierefreiheit

Die Begriffe Usability und Barrierefreiheit werden im Sprachgebrauch oft gleichgesetzt. Genauer betrachtet sind es zwei unterschiedliche Bereiche, die aber eng verbunden sind. Usability beschäftigt sich mit der Optimierung von Nutzererlebnissen auf einer Website. Hingegen wird durch die Barrierefreiheit, eine Website für ein möglichst große Zielgruppe zugänglich gemacht.

Usability

Usability steht übersetzt für Benutzerfreundlichkeit. Im Bezug auf Website-Design bedeutet dies, dass Seiten ins Netz gestellt werden, die sich schnell aufbauen, übersichtlich und einfach zu navigieren sind. [1] Weiterlesen →


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Janik Lipke
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Schneller als der Markt: Fast-Fashion Retailer Zara

Das Fast-Fashion Unternehmen ZARA wurde 1974 von Amancio Ortega in Spanien als teil der Inditex Unternehmensgruppe gegründet und gilt als erfolgreichste Tochtergesellschaft des Konzerns. Neben anderen Namenhaften Unternehmen wie Massimo Dutti  gehört auch noch das Label ZARA Home zur Inditex Gruppe. ZARA hat im Geschäftsjahr 2013 einen Weltweiten Umsatz von 10,8 Milliarden Euro erwirtschaftet, der sich aus dem Online Geschäft, sowie dem Stationärhandel zusammensetzt. Insgesamt hat das Unternehmen derzeit mehr als 2000 Filialen in 88 Ländern weltweit.

 

Kollektionen und internationale Zielgruppen

ZARA teilt sich in die vier Hauptkollektionen ZARA Woman, ZARA Man und ZARA Kids, sowie der, als eigenständiges Unternehmen agierende, Kollektion für Heimbedarf Zara Home, auf. Als wichtigste Kollektion unterteilt sich ZARA Woman abermals in separate Kollektionen, die jeweils auf verschiedene weibliche Zielgruppen abzielen.
Auf dem internationalen Mode-Parkett verfolgt ZARA eine Zielgruppenstrategie, die für jedes Land eine eigene Markenstrategie vorsieht. Weiterlesen →


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Nina Wolter
von

Best Practices im Kaufprozess: Warenkorb, Merkzettel und Bestellprozess

– Warenkorb, Merkzettel und Bestellprozess unter der Lupe –

Der Kaufprozess ist für einen Online-Shop einer der sensibelsten Kontaktpunkte zum Kunden. Der Warenkorb verbindet dabei das inspirierende Stöbern im Online-Shop mit dem tatsächlichen Bestellvorgang. An dieser Stelle trifft der Nutzer aktiv die Entscheidung für oder gegen den Kauf eines Produktes. Deswegen ist besonders erschreckend, dass 68% aller Nutzer des Online-Shops an dieser Stelle den Kaufprozess abbrechen [1]. Für die Top drei der umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland Amazon, Otto und Zalando mit einem Gesamtumsatz von 8.369 Mio. Euro [2] bedeutete dies einen insgesamt entgangenen Umsatz von 26.153 Mio. Euro im Jahr 2013 (8.369 Millionen Euro / 0,32).

Aber wie sieht ein optimaler Kaufprozess aus, damit diese Absprungrate möglichst gering gehalten werden kann? Der folgende Beitrag beschäftigt sich daher mit den Best Practices des Kaufprozesses im Online-Shop – insbesondere für die Teilbereiche Warenkorb, Merkzettel und Bestellprozess und prüft die Top drei Shops Amazon, Zalando und Otto, inwiefern bei diesen Optimierungspotential vorhanden ist. Weiterlesen →


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Matthes Kohndrow
von

Kundenorientierte Weiterentwicklung von E-Commerce Plattformen

Im Rahmen des „Seminar E-Commerce“ im Wintersemester 2014/2015 beschäftigt sich dieser Beitrag mit Methoden zur Weiterentwicklung von E-Commerce Plattformen.
Derzeit agieren Online-Händler auf einem schwierigen Terrain, welches bisher zum Großteil unbekannte Reaktionen erfordert. Zum einen schreitet der Konsolidierungsprozess in dem Markt des interaktiven Handels stets voran. Dies hat zur Folge, dass insbesondere Shops mittlerer Größe mit EBIT-Margen im niedrigen einstelligen Bereich unter immensem Innovationsdruck in Schwierigkeiten geraten.[1]

Zum anderen zeigt der Markt Anzeichen einer beginnenden Stagnation durch rückläufige Umsatzzuwächse auf.[2] Über Letzteres gehen die Meinungen von Experten jedoch auseinander: Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) korrigiert die eigene Jahresprognose 2014 nach einem schwachen zweiten und dritten Quartal nach unten.[3]
Dieser pessimistische Ausblick wird von Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein, angezweifelt. Heinemann bemängelt in einem Interview im November 2011 eine unzureichende Zahlenrecherche des bevh und kritisiert öffentlich die Ergebnisse der Studie.[4]

Unter diesen sich ändernden Umweltfaktoren gestaltet sich ein erfolgreiches Wirtschaften für Online-Händler zu einer zunehmend anspruchsvoller werdenden Aufgabe. So muss die Effektivität der Leistungserbringung erhöht werden und gleichzeitig müssen nachhaltige Effizienzschübe in den Weiterentwicklungsprozessen verwirklicht werden, um die bevorstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.[5] Weiterlesen →


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Laura Alexandra Stempfle
von

IKEA: Multi-Channel-Retailing Analyse

Das Internet, Social Media und E-Commerce sind zu erheblichen Innovationstreibern geworden, die eine neue Ausrichtung und Handhabung des Handels erfordern. Der Möbelmarkt reagiert auf das veränderte Kundenverhalten durch die bessere Kombination der on- und offline Kanäle und garantiert damit erhöhte Kundenzufriedenheit.

IKEA ist der weltweit führende Möbelhändler mit einem jährlichen Umsatz von ca. 29 Milliarden Euro. Der Name des Unternehmens besteht aus den Initialen des Gründers, Ingvar Kamprad und den Anfangsbuchstaben des Hofes und Dorfes, indem Herr Kamprad aufgewachsen ist.
Die meisten Einrichtungshäuser und ein Großteil der Produktion (60%) befinden sich in Europa. Dort wird auch 70% des Umsatzes erwirtschaftet. IKEA ist in Deutschland mit 48 Möbelhäusern vertreten, erzielt Erlöse in Höhe von fast 4 Milliarden Euro und besitzt einen Marktanteil von 13,2%. [1]

Der IKEA Konzern besteht u.a. aus der IKEA Group, welche die meisten Einrichtungshäuser in sich vereint und IKEA of Sweden, die für die Produktentwicklung, das Design, die Business Intelligence und das Marketing zuständig ist. Die Stiftung Stichting INGKA Foundation ist die Eigentümerin des IKEA-Konzerns mit Sitz in den Niederlanden. Des Weiteren besteht der Konzern aus der Produktionsgruppe Swedwood, die 1991 aufgekauft wurden und jetzt IKEAs interner Lieferant von Möbeln und Komponenten auf Holzbasis ist. IKEA Food Services sorgt für die Distribution von Lebensmitteln an die IKEA-Restaurants und Shops. Mittlerweile werden alle IKEA Einrichtungshäuser, außer das Möbelhaus in Delft, welches zur Inter IKEA Systems B.V. gehört, mit Lizenzvertrag betrieben. Die Muttergesellschaft aller Unternehmen des Konzerns ist die INGKA Holding B.V. [2] Weiterlesen →

Shoefitr.com

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shoefitr.com – Right size. First time.

Online Schuhe bestellen, die perfekt passen? 3D-Scantechnologie von shoefitr.com soll es möglich machen.

Shoefitr Logo - Quelle: www.shoefitr.com

Shoefitr Logo – Quelle: www.shoefitr.com

Das im Jahr 2010 von drei Studenten gegründete Startup shoefitr.com hat eine Technologie entwickelt, die Innen- und Außenmaße von Schuhen ermittelt. Dabei werden auch Komponenten wie die Schuhform, die Sohlengestaltung und das Gewicht berücksichtigt. Shoefitr bietet Onlinehändlern eine Software an, die es ihnen ermöglicht, dem Kunden im Onlineshop einen passgenauen Schuh zu empfehlen. Wählt ein Kunde im Onlineshop nun einen Schuh aus, besteht die Möglichkeit, diesen mit einem bereits gekauften Schuh zu vergleichen. Die Software überprüft beide Schuhe anhand der gespeicherten Informationen in der Shoefitr eigenen Datenbank und gibt anschließend eine Größenempfehlung für den neuen Schuh aus. [1] Weiterlesen →


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Benchmarking im Bereich On-Site Kundenservices, insbesondere Kundenkonto

Im Rahmen des E-Commerce Seminars im Wintersemester 14/15 wurde ein Benchmarking für verschiedene Aspekte des Online-Handels durchgeführt. Dabei wurden die 10 umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland im Jahr 2013 untersucht und miteinander verglichen. Dieser Blogbeitrag fasst die Ergebnisse des Benchmarking in den Bereichen „On-Site Kundenservices“ sowie „Kundenkonto“ zusammen.

Kundenservice im E-Commerce

Das Thema Kundenservice gewinnt im E-Commerce zunehmend an Bedeutung. 90 Prozent der Online-Käufer gaben bei einer Studie von Forrester Research an, dass der Kundenservice eines Online-Shops ausschlaggebend für die Wahl ihres Einkaufs sei [1]. Online-Käufer sind es gewohnt, unabhängig von Zeit und Raum, nach Produkten zu recherchieren, diese zu vergleichen und bei Bedarf einen Kauf zu tätigen. Ebenso erwarten die Kunden, dass ein Mitarbeiter des Online-Shops jederzeit zu erreichen ist. Ist ein Kunde mit dem Kundenservice seines Händlers nicht zufrieden, hat dies zufolge, dass dieser im Internet schnell und einfach einen Anbieterwechsel vollziehen kann. Das führt dazu, dass die Erwartungshaltung gegenüber dem Kundenservice im Online-Handel weitaus höher ist als im traditionellen Handel. Im stationären Handel steht dem Kunden im Idealfall ein Mitarbeiter vor und während des Kaufs beratend zur Seite. Aber auch nach dem Kauf erwartet der Kunde gewisse Services: Produkte sollen unkompliziert zurückgegeben oder umgetauscht werden können, fehlende oder beschädigte Einzelteile sollen problemlos ersetzt werden. Gleichermaßen ist es im Online-Handel von Bedeutung dem Kunden vor dem Kauf (Pre-Sales), während des Kaufs (At-Sales) und nach dem Kauf (After-Sales) Zusatzleistungen anzubieten. Weiterlesen →


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Andreas Freese 
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Welche Gesetze und Vorgaben müssen Onlineshops erfüllen? – Die rechtlichen Rahmenbedingungen im Internet

Zahlreiche Experten, Artikel und Studien belegen, dass ein Onlineshop ein komplexes Konstrukt ist und aus einer Vielzahl an Themen, Seiten und Inhalten besteht. Oft genannte und diskutierte Themen sind hier zum Beispiel die Conversion-/OnSite-Optimierung, neue Design- & Konzeptansätze oder auch neue, innovative Vertriebsansätze. Mindestens genauso relevant sollte für den Betreiber einer gewerblichen Internetseite, egal ob es sich hierbei um eine kleine Corporate-/Unternehmenswebsite oder einen Onlineshop mit mehreren Millionen Euro Umsatz handelt, die Einhaltung der geltenden, ggf. sogar länderspezifischen, rechtlichen Rahmenbedingungen sein.

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