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Evgueni Schulze
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Cross-Device-Tracking

Cross-Device-Tracking

 

In der heutigen Zeit sehen sich die Webseitenbetreiber mit immer neueren Problemen konfrontiert. Viele Nutzer sind nicht mehr auf die Nutzung eines Desktop Computers angewiesen um eine Seite im World Wide Web aufzurufen. Früher war man in der Lage einfach mit Hilfe der Cookies den einzelnen Nutzer zu tracken. Heute reicht dieses eindimensionale Verfahren allerdings kaum mehr aus um einen Besucher, der mehrere Geräte wie stationäre Rechner und Handheldgeräte benutzt, zu identifizieren und zu einer Person zusammenzufassen. Wieso würde jemand mehrere Geräte nutzen um auf eine Webseite zu gelangen? Man stelle sich vor der User findet ein Produkt was ihm gefällt mit Hilfe seines Smartphones. Da er unterwegs ist, benutzt er sein Tablet um die Preise online zu vergleichen und das Bild besser zu sehen um später Zuhause am Rechner den Artikel online zu bestellen.

Mit Cross-Device-Tracking versucht man genau dieses Problem zu beheben. Über die Person, die mehrere Wege nutzt um ins Internet zu gelangen sollen Informationen gesammelt werden. Diese Informationen werden benötigt um die Customer Journey, also den Weg bis zur Kaufentscheidung des Kunden, nachvollziehen zu können.

Die Gründe dafür sind verschieden. Einige Unternehmen haben vor das Interesse des Nutzers mit passender Werbung zu wecken, Andere wollen die Besucher enger an sich binden. Beispiele für Werbung wären EBay und Amazon und ein Beispiel für engere Bindung wären Facebook und Steam.

Bekannte Vertreter des Cross-Device-Tracking sind: Adobe, Drawbridge, Flurry und SilverPush. Weiterlesen →

Amazon Logo zum Thema Amazon Advertising

Amazon Logo (Quelle: amazon.com)

Amazon.com, Inc. ist ein weltweit bekanntes US-amerikanisches Unternehmen, welches im Bereich des Online-Handels die marktführende Position eingenommen hat und mittlerweile für jeden ein Begriff ist. Das im Jahre 1995 durch Jeff Bezos gegründete Unternehmen fing dabei klein an und startete als „Online-Buchhandlung“ und erweiterte nach und nach seine Produktfelder. Mittlerweile wirbt Amazon damit, seinen Kunden, in den Bereichen der Bücher, CDs und Videos, die weltweit größte Auswahl zur Verfügung zu stellen. Aber längst ist Amazon viel mehr als nur ein „Buchladen“ im World Wide Web. Fast jedes nur erdenkliche Produkt kann über den Online-Versandhändler bestellt werden und wenn schon nicht direkt, dann zumindest über einen durch das „Amazon-Marketplace“ vernetzten Partner. Dieses „Partner“-Geschäftsmodell erwirtschaftet dabei einen nicht unerheblichen Anteil am jährlichen Betriebsergebnis, welches sich im Jahr 2013 auf 74,452 Mrd. US-Dollar Umsatz und einem nachsteuerlichen Gewinn von 345 Mio. US-Dollar belief. Weitere Standbeine neben dem Handel sind die Webservices und hauseigenen Produkte wie dem Amazon Kindle, dem Amazon Fire Phone oder dem Amazon Fire TV. Über all diese Geschäftsfelder hat das Unternehmen mittlerweile einen geschätzten Kundenstamm von mehr als 250 Mio. Nutzern und die Amazon Homepage wird täglich von mehreren Millionen von Menschen besucht. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Werbung in diesem Unternehmen, welche der Amazon Media Group unterliegt, eine ganz zentrale Rolle spielt. (1), (2)

Ziel des Amazon Advertising (betrieben durch die Amazon Media Group) ist es, dem Kunden ein perfekt zugeschnittenes Angebot in Form von Werbung zu unterbreiten bzw. ihn damit in Kontakt zu bringen. Dafür werden Milliarden von Informationen in Form von Surf- und Shoppingverhalten analysiert und ausgewertet. Laut Amazon passiert dies selbstverständlich anonym. Wer sich bezüglich der Anonymität, dem Zusammenspiel von Cookies und der speziell durch Amazon zugeschnittenen Internetwerbung, ein bisschen genauer informieren möchte, dem kann ich folgenden Link empfehlen: Amazon Datenschutz  Hier stößt der Leser auch auf Vertrautes aus der Vorlesung „Online Marketing“. (3) Weiterlesen →


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Curated Shopping – Die Lücke zwischen Einzel- und Onlinehandel?

Curated Shopping

KILL IRRELEVANT CONTENTS – EMPHASIZE WHAT MATTERS! -Zalando

Die Erwartungen des Kunden haben sich in den letzten Jahren signifikant geändert. Anstatt dem Kunden das komplette Sortiment anzuzeigen, werden durch  Dokumentation der Kaufhistorie und den Vorlieben eine selektierte Auswahl zusammen gesellt werden. Ziel ist es mit jeder Bestellung etwas zielsicherer auf die Kundenwünsche eingegangen werden.

Möglichkeiten zum Kuratieren des Sortimentes Quelle: https://corporate.zalando.com/sites/default/files/mediapool/04_curated_shopping_0.pdf

Möglichkeiten zum Kuratieren des Sortimentes Quelle: https://corporate.zalando.com/sites/default/files/mediapool/04_curated_shopping_0.pdf

Curated Shopping, die Lücke zwischen Einzel- und Onlinehandel?

Beim Curated Shopping selektiert der Onlinehändler mit Hilfe Algorithmen, Avataren und Shopping-Kuratoren die Fülle der angebotenen Kleidung, Accessoires, sowie sämtlicher Modeartikel, auf eine bestimmte Art und Weise. Je breiter das Sortiment, desto höher scheint die Möglichkeit eines Fehlkaufs, hier setzt Curated Commerce an und stellt dem Kunden eine gefilterte Auswahl bereit. Curated Shopping verbindet professionelle Beratung, durch Stylisten, mit den Convenience-Aspekt des Online Handels und arbeitet so ähnlich wie jedes Einzelhandelsgeschäft. Weiterlesen →


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Paul-Louis Pröve
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Web Prototyping mit Blocs

Web Design hat sich über die letzten Jahre stark verändert. Jeden Tag kann man neue Blogeinträge zu den angesagtesten Layout-, Design- und Typographie-Trends finden. Dementsprechend weiterentwickelt haben sich auch die Programme und Tools mit denen man heute Webseiten baut. Eine dieser neuen Applikationen ist Blocs, die ich euch heute gerne etwas näher vorstellen möchte.

Reden wir aber erst einmal kurz darüber, was Web Prototyping überhaupt bedeutet. Dafür denken wir uns in die Lage eines Web Designers der gerade einen Auftrag an Land gezogen hat. Nachdem die allgemeine Designsprache und einzelne Website Elemente mit dem Kunden abgesprochen wurden, wollen wir sicher gehen, dass auch das Produkt im Ganzen dem Kunden gefallen wird. Bereits jetzt mit der Programmierung anzufangen resultiert häufig darin, dass sich Änderungswünsche in ihrer Umsetzung sehr aufwendig gestalten. Bevor wir also wirklich mit dem technischen Programmierteil beginnen, wollen wir dem Kunden schon mal eine visuelle Vorschau der gesamten Website zukommen lassen. Wir bauen einen Prototypen. Weiterlesen →


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Ilja Emamifard
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Innovationsvermögen von Shopsystem-Herstellern im E-Commerce

Es bedarf einer stetigen Weiterentwicklung, um in der Wirtschaft als Akteur immer vorne dabei bleiben zu können. Innovationen sind hier maßgeblich relevant. In den letzten Jahren wurde vermehrt der Ruf nach innovativen Konzepten laut, sodass die Annahme entstand, die Branche der Shopsystem-Hersteller sei eine innovationslose Branche.[1][2] In diesem Blogbeitrag werden die Ergebnisse darüber dargelegt, ob jener Vorwurf tatsächlich berechtigt ist.

Zur Beurteilung wurden zunächst Definitionen herangezogen. So konnte festgestellt werden, dass es sich bei Innovationen im Wirtschaftskontext um Erfindungen, Entwicklungen oder um die Einführung von Verfahren, Produkten oder Diensten handelt, welche die Wettbewerbsstärke steigern und sich in der Qualität von bisher Dagewesenem stark differenzieren müssen.[3] Gleichzeitig wurde definiert, dass es sich bei Shopsystemen um die Shopsoftware handelt, welche als das Herzstück von Online-Shops zu betrachten sind. Um der Definition gerecht zu werden, sind folgende Aspekte zu erfüllen:[4][5]

  • Bereitstellung von Front- und Backend
  • Güterpräsentation muss ermöglicht werden
  • Existenz von Warenkorb- & Checkout-Funktionalität
  • Gewährleistung der Zahlungsabwicklung
  • Datenbankbasierte Konzeptionierung
  • Integrierte logische Shop-Struktur und Programmdaten
  • Modularer Aufbau
  • Schnittstellen-Funktionalität

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Arvid Zöllner
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Open Commerce am Beispiel von „ABOUT YOU“

Einleitende Worte

Wie der Titel dieses Beitrages anklingen lässt, beschäftigt sich dieser mit dem Thema „Open Commerce“. Bei der Recherche zu diesem Gebiet im E-Commerce Segment, fällt häufig der Name ABOUT YOU. Dies könnte daran liegen, dass sich die ABOUT YOU GmbH den Wortlaut im Juni 2014 als geschützte Marke eintragen lassen hat. Damit ist dieser Begriff aus einem sehr neugeprägten Umfeld.

Um etwas Neues erfassen zu können, bedarf es einen Blick zurück. Die Entwicklung des E-Commerce trifft, und stammt von der Internetökonomie ab, in der sich mit Wertschöpfungsketten und deren Auswirkungen, unter anderem, beschäftigt wird. Weiterlesen →


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Paul Schädlich
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Usability und Barrierefreiheit in Onlineshops

Im Rahmen meines Bachelor-Studiums in der Studienrichtung E-Commerce, habe ich mich anlässlich der Vorlesung „Konzepte des E-Commerce“ mit Usability und Barrierefreiheit in Bezug auf Onlineshops beschäftigt. Da die Usability und Barrierefreiheit für sich genommen umfangreiche Themengebiete sind, steht die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für die Relevanz im Rahmen des Assignments im Vordergrund.

Themengebiete Usability und Barrierefreiheit

Die Begriffe Usability und Barrierefreiheit werden im Sprachgebrauch oft gleichgesetzt. Genauer betrachtet sind es zwei unterschiedliche Bereiche, die aber eng verbunden sind. Usability beschäftigt sich mit der Optimierung von Nutzererlebnissen auf einer Website. Hingegen wird durch die Barrierefreiheit, eine Website für ein möglichst große Zielgruppe zugänglich gemacht.

Usability

Usability steht übersetzt für Benutzerfreundlichkeit. Im Bezug auf Website-Design bedeutet dies, dass Seiten ins Netz gestellt werden, die sich schnell aufbauen, übersichtlich und einfach zu navigieren sind. [1] Weiterlesen →


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Janik Lipke
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Schneller als der Markt: Fast-Fashion Retailer Zara

Das Fast-Fashion Unternehmen ZARA wurde 1974 von Amancio Ortega in Spanien als teil der Inditex Unternehmensgruppe gegründet und gilt als erfolgreichste Tochtergesellschaft des Konzerns. Neben anderen Namenhaften Unternehmen wie Massimo Dutti  gehört auch noch das Label ZARA Home zur Inditex Gruppe. ZARA hat im Geschäftsjahr 2013 einen Weltweiten Umsatz von 10,8 Milliarden Euro erwirtschaftet, der sich aus dem Online Geschäft, sowie dem Stationärhandel zusammensetzt. Insgesamt hat das Unternehmen derzeit mehr als 2000 Filialen in 88 Ländern weltweit.

 

Kollektionen und internationale Zielgruppen

ZARA teilt sich in die vier Hauptkollektionen ZARA Woman, ZARA Man und ZARA Kids, sowie der, als eigenständiges Unternehmen agierende, Kollektion für Heimbedarf Zara Home, auf. Als wichtigste Kollektion unterteilt sich ZARA Woman abermals in separate Kollektionen, die jeweils auf verschiedene weibliche Zielgruppen abzielen.
Auf dem internationalen Mode-Parkett verfolgt ZARA eine Zielgruppenstrategie, die für jedes Land eine eigene Markenstrategie vorsieht. Weiterlesen →


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Nina Wolter
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Best Practices im Kaufprozess: Warenkorb, Merkzettel und Bestellprozess

– Warenkorb, Merkzettel und Bestellprozess unter der Lupe –

Der Kaufprozess ist für einen Online-Shop einer der sensibelsten Kontaktpunkte zum Kunden. Der Warenkorb verbindet dabei das inspirierende Stöbern im Online-Shop mit dem tatsächlichen Bestellvorgang. An dieser Stelle trifft der Nutzer aktiv die Entscheidung für oder gegen den Kauf eines Produktes. Deswegen ist besonders erschreckend, dass 68% aller Nutzer des Online-Shops an dieser Stelle den Kaufprozess abbrechen [1]. Für die Top drei der umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland Amazon, Otto und Zalando mit einem Gesamtumsatz von 8.369 Mio. Euro [2] bedeutete dies einen insgesamt entgangenen Umsatz von 26.153 Mio. Euro im Jahr 2013 (8.369 Millionen Euro / 0,32).

Aber wie sieht ein optimaler Kaufprozess aus, damit diese Absprungrate möglichst gering gehalten werden kann? Der folgende Beitrag beschäftigt sich daher mit den Best Practices des Kaufprozesses im Online-Shop – insbesondere für die Teilbereiche Warenkorb, Merkzettel und Bestellprozess und prüft die Top drei Shops Amazon, Zalando und Otto, inwiefern bei diesen Optimierungspotential vorhanden ist. Weiterlesen →


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Matthes Kohndrow
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Kundenorientierte Weiterentwicklung von E-Commerce Plattformen

Im Rahmen des „Seminar E-Commerce“ im Wintersemester 2014/2015 beschäftigt sich dieser Beitrag mit Methoden zur Weiterentwicklung von E-Commerce Plattformen.
Derzeit agieren Online-Händler auf einem schwierigen Terrain, welches bisher zum Großteil unbekannte Reaktionen erfordert. Zum einen schreitet der Konsolidierungsprozess in dem Markt des interaktiven Handels stets voran. Dies hat zur Folge, dass insbesondere Shops mittlerer Größe mit EBIT-Margen im niedrigen einstelligen Bereich unter immensem Innovationsdruck in Schwierigkeiten geraten.[1]

Zum anderen zeigt der Markt Anzeichen einer beginnenden Stagnation durch rückläufige Umsatzzuwächse auf.[2] Über Letzteres gehen die Meinungen von Experten jedoch auseinander: Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) korrigiert die eigene Jahresprognose 2014 nach einem schwachen zweiten und dritten Quartal nach unten.[3] Dieser pessimistische Ausblick wird von Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein, angezweifelt. Heinemann bemängelt in einem Interview im November 2011 eine unzureichende Zahlenrecherche des bevh und kritisiert öffentlich die Ergebnisse der Studie.[4]

Unter diesen sich ändernden Umweltfaktoren gestaltet sich ein erfolgreiches Wirtschaften für Online-Händler zu einer zunehmend anspruchsvoller werdenden Aufgabe. So muss die Effektivität der Leistungserbringung erhöht werden und gleichzeitig müssen nachhaltige Effizienzschübe in den Weiterentwicklungsprozessen verwirklicht werden, um die bevorstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.[5] Weiterlesen →